Mitmachausstellung

Schon gehört? / Klangträume

Schon gehört?
Musik, Geräusche, Klang

2005: Krankenhaus-Museum, Bremen

KlangTräume
Musik, Geräusch und Klangerlebnis

2012/13 Weserburg Museum für moderne Kunst

„Schon gehört?“ ist der Titel einer Mitmachausstellung für Kinder von 4-14 Jahren, die von akki e.V. in Düsseldorf entwickelt und gebaut wurde. 2005 wurde sie von kek zum ersten Mal in Bremen präsentiert und 2012/13 zum zweiten Mal mit dem Titel KlangTräume, allerdings ergänzt durch drei neue Mitmachstationen: einen Raum der Stille und zwei Stationen in Kooperation mit der Hochschule für Musik und den Bremer Philharmonikern.

Klänge gehören zum alltäglichen Leben. Sie dienen zur Orientierung und zum Ausdruck von Empfindungen. Sie sind immer da, werden aber nicht immer wahrgenommen. Die elementaren Eigenschaften wie Lautstärke, Tonhöhe, Klangfarbe und Rhythmus bestimmen ihr Erscheinungsbild im Alltag wie in der Musik.

Diese Ausstellung eignet sich für einen Einstieg in die Grundlagen der Musik. Die Auseinandersetzung mit dem Klang konkretisiert sich im Probieren, im spielerischen Experiment, im Verändern und kreativen Mitgestalten von Klangereignissen.

Die Stationen

Hüpftöne

24 Bausteine lassen sich im Raum zu Klangwegen oder -feldern in C- oder G-Dur legen und werden zu bewegten Melodien.

Hüpftöne

Buddelschiff

Flaschen, unterschiedlich gefüllt, klingen in unterschiedlicher Tonhöhe.

Buddelschiff

Monochord(e)

Urversuch zur Tonleiter seit Pythagoras. Längenverhältnisse auf einer Saite entsprechen Tonhöhenverhältnissen.

Monochord(e)

Röhrenorgel zum Draufpatschen in C-Dur

Unterschiedlichen Abmessungen des Klangkörpers entsprechen unterschiedliche Tonhöhen. An diesem Objekt lassen sich auch Resonanzphänomene beobachten. Jedes der Rohre filtert einen ganz bestimmten Ton aus der umgebenden Geräuschkulisse heraus, der beim genauen Hinhören wahrnehmbar wird. Ein- oder zweistimmige Melodien können erprobt werden.

Röhrenorgel zum Draufpatschen in C-Dur

Klangfeld

49 Röhrenglocken bilden ein Klangfeld. Hellere und dunklere Klänge lassen sich zusammenstellen. Ein meditativer Ort, der das Klingenlassen und Nachhorchen mit schwebenden Klängen belohnt.

Klangfeld

Klangfarben unterschiedlicher Materialien

Unterschiedliche Materialien klingen anders. An seiner Klangfarbe lässt sich das Material erkennen.

Klangfarben unterschiedlicher Materialien

Spieluhr und Resonanzräume

Eine leise Spieluhr wird lauter, sobald man sie auf einen Resonanzraum setzt. Dessen Beschaffenheit hat auch Einfluss auf die Klangfarbe.

Spieluhr und Resonanzräume

Rhythmusmaschine, mit programmierbarer Walze

Eine große mechanische Spieluhr mit programmierbarer Walze lässt sich auf unendlich viele verschiedenen Rhythmen einstellen.

Rhythmusmaschine, mit programmierbarer Walze

Alltägliche Rhythmen

Monitore zeigen alltägliche Rhythmen: Schritte, Kratzen, Atmen, Kauen, denen über Schalter die entsprechenden Geräusche zugeordnet werden können.

Alltägliche Rhythmen

Herzschlag-Verstärker

Den eigenen Herzschlag über einen Verstärker als Grundrhythmus hören und erleben.

Herzschlag-Verstärker

Klangreise mit Geräuschkulissen

Verschiedene Orte klingen unterschiedlich: Ein Schwimmbad klingt anders als ein Bahnhof, anders als eine Straßenkreuzung, anders als… In Hörschalen können die verschiedenen Orte erkannt und mit Hilfe von Karten benannt werden.

Klangreise mit Geräuschkulissen

Echogerät, Mikro und Verstärker

Hört man die eigene Stimme im Echo, wird bewusst, wie sie klingt. Spielerisch wird hiermit auch ein Zugang zu elektronischer Musik geschaffen.

Echogerät, Mikro und Verstärker

Sprachausdruck: 8 Aufnahmen im Vergleich

Je nach Stimmung klingt der gleiche Satz immer anders: es verändern sich Klangfarbe, Sprachmelodie und -rhythmus und auch Lautstärke.

Sprachausdruck: 8 Aufnahmen im Vergleich

Schallrohr

100 m Rohr zum Hineinrufen. Der Schall ist schnell: Wie lange braucht ein Laut, um diese Strecke zurückzulegen?

Schallrohr

Werkstatt

Schnurrkatze, Strohhalm-Oboe, Waldteufel und Bassgitarre wurden hier hergestellt.

Werkstatt

Außeninstallation einer "Pedarre"

Ein von Thomas Schacht entwickeltes Instrument in Form einer überdimensionalen Gitarre,die mit den Füßen gespielt wird.

Außeninstallation einer

Gong

Der Klang ist nicht nur hörbar, sondern auch fühlbar.

Gong

Soundscape – Die Geräusche unserer Stadt

In Kooperation mit der Hochschule für Musik und dem Makemedia Studio wurde diese Mitmachstation entwickelt.

Mit Hilfe eines Launchpads können Alltagsgeräusche aus Bremen angehört und als Klanglandschaft komponiert werden.

Soundscape – Die Geräusche unserer Stadt

Bratschenstunde

In Kooperation mit Boris Faust von den Bremer Philharmonikern und den Schülern der Alwin Lonke Schule wurde ein Film erstellt, in dem die Besucher an einer ersten virtuellen Bratschenstunde teilnehmen können.

Bratschenstunde

Stiller Raum

In einem schallarmen Raum erleben die Besucher mitten in einer Klangausstellung die Stille und was sie in uns bewirkt.

Stiller Raum

Audiogästebuch

Die Besucher haben hier die Möglichkeit akustische Spuren zu hinterlassen.

Audiogästebuch